Nachdem die Ernte im letzten Jahr sich auf etwa eine Hand voll Erdbeeren beschränkte, wollen wir doch mal sehn ob das nicht besser geht - vielleicht mit dem schwarzen Vlies, das neben einem Wachstumsschub auch noch für weniger Unkraut sorgen soll - bin gespannt.
Auf die Beete in denen in der Saison 2014 Starkzehrer wuchsen haben wir uns entschieden Dünger unterzuarbeiten. Dazu haben wir uns für eine Pelletsvariante aus dem Saisonangebot bei ALDI entschieden.
Laut Anleitung soll man die Pellets einfach aufstreuen und mit dem Gruber einarbeiten - jaja, ob das jemand von denen mal gemacht hat ist zu bezweifeln. Mit viel Mühe und mehr als einmal durchgrubbern sind die Pellets immernoch zum nicht unerheblichen Teil auf der Oberfläche zu finden.
Gedüngt wurden die Beete 1,4,5,9,10 und C. Zum Beetplan hier
Schon erstaunlich was sich allein in weniger als 2 Jahren so ansammelt wenn man es einfach nur kreuz und quer in den Schuppen wegpackt. Und was ein einzelnes Regal da schon an Ordnung reinbringen kann - plötzlich ist Platz!

Auf dem Hauptweg steht ja noch das angerostete Gerüst der alten Schaukel - da es scheinbar keine einigermaßen schmalen Schaukelgestelle zu kaufen gibt (max. 1,30 breit) werde ich wohl die alte wieder auf Vordermann bringen müssen.
Mit Drahtbürste und einiges an Kraft bin ich dem Rost mal zu Leibe gerückt und siehe da, die Schaukel war scheinbar mal Rot. Wenn man den Rost runterkratzt tritt ein eigentlich schöner Rotton zu Tage. Allerdings wird das noch ne ganze Weile dauern, da es ziemlich anstrengend ist.
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| Vorher |
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| nachher - 1/8 geschafft |
Heute wurde zum ersten mal unser Kompost umgesetzt. Gefüllt wurde er das ganze Jahr über mit Gartenabfällen, etwas Laub und dazwischen immer eine handvoll Garden Schnellkomposter plus eine flache Schicht Erde. Überraschung, es war natürlich nicht alles verrotted. Im Gegenteil das Gros war eher vermodert und das ganze ziemlich feucht. Über den Winter hatte sich der Kompost auch ganz schön gesetzt, etwa 30% Platz war heute im zuletzt randvollen Kompost. Also den diversen Tipps im Netz folgend:
1. Umbau vorsichtig geöffnet
2. Kompostgut über der Schubkarre ausgesiebt
3. Restgut wieder einfüllen und gegen die doch hohe Feuchtigkeit ein wenig Rasenkalk eingestreut.
In 2-3 Monaten werde ich das ganze nochmal wiederholen, in der Hoffnung das ganze ist dann weiter vorangeschritten oder zumindest weniger Feucht.
Ach ja, der Komposter kam dann natürlich an eine andere Stelle. Jetzt stehen die beiden direkt nebeneinander, zwar etwas schattig aber von 10-15Uhr sollten Sie an der jetzigen Stelle genug Sonne abbekommen. Morgen ist dann noch der 2. Komposthaufen dran, ich denke mal am Ende wird dann aus 2 vollen Kompostern ein einziger übrig bleiben, aber das Gartenjahr hat ja grad erst angefangen...